Inkrafttreten der Impf-Nachweispflicht am 15. März

Entgegen unserer bisherigen Annahme, dass am 15. März eine Impfpflicht für die persönliche Assistenz in Kraft tritt, hat uns die Nachricht erreicht, dass es sich weniger um eine direkte Impfpflicht, sondern vielmehr um eine Nachweispflicht handelt, die in Kraft tritt. Was sich dadurch ändert und wie Arbeitgeber*innen in der persönlichen Assistenz jetzt handeln müssen, erklären wir euch hier:

 

Was bedeutet Nachweispflicht?

Unter der Nachweispflicht verstehen wir eine Anordnung, die besagt, dass Arbeitgeber ab dem 16. März 2022 eine Meldung beim Gesundheit abmachen müssen, wenn sie Personal beschäftigen, das nicht geimpft, von einer Corona-Infektion genesen ist oder aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann .
Im Gegensatz zu einer Impfpflicht, bedeutet die Nachweispflicht nicht, das Personal, welches keine Impfung erhalten hat, nicht mehr eingesetzt werden darf. Diese Personen dürfen weiterhin eingesetzt werden, bis das Gesundheitsamt Maßnahmen einleitet.

Was macht das Gesundheitsamt, wenn ich gemeldet habe, dass ich ungeimpftes Personal beschäftige?

Die Gesundheitsämter sind aktuell sehr überlastet, das kann bedeuten, dass die Nachweispflicht ein sehr langes Verfahren nach sich zieht, oder das erst einmal gar nichts passiert … Wenn eine Meldung an das Gesundheitsamt gemacht wurde, wird das Gesundheitsamt die Person persönlich anschreiben und zu einer Nachweiserbringung auffordern. Wenn dieser nicht eingereicht wird, so kann das Gesundheitsamt der ungeimpften Assistenzkraft verbieten weiterhin zu arbeiten.
Gegen dieses Verbot kann Widerspruch eingelegt werden, zum Beispiel aus Personalmangel. Auch ein Verfahren vor dem Sozialgericht, dass das Arbeitsverbot aufhebt wäre denkbar.

Was passiert, wenn ich keine Meldung an das Gesundheitsamt mache, obwohl ich ungeimpftes Personal habe?

Erhält das Gesundheitsamt Kenntnis davon, dass keine Meldung gemacht wurde, obwohl ungeimpftes Personal beschäftigt wird, so werden Bußgelder von bis zu 2500 € verhängt.
Diese sind nach Auskunft des Landesamtes für Gesundheit und soziales nicht über das persönliche Budget finanzierbar.

Muss ich die Assistenzkräfte darüber informieren, dass ich eine Meldung eines Gesundheitsamt mache?

Eine Pflicht über die Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgt ist gibt es nicht. Da wir aber gerade in sehr verwirrenden Zeiten leben, ist es schön, wenn Arbeitgeber etwas zur Hand haben, dass das Vorgehen einfach und verständlich erklärt. Deshalb stellen wir euch hier eine Vorlage zur Verfügung, welche ihr dem Team aushändigen könnt, um über die Nachweispflicht zu informieren.

Informationsschreiben Nachweispflicht

Was muss ich beachten, wenn ich nach dem 15. März neues Personal einstelle?

Alle Assistenzkräfte, die vor dem 14. März 2022 unter Vertrag genommen werden, müssen ihre Nachweise nachreichen.
Alle Assistenzkräfte, die ab dem 15. März 2022 eingestellt werden, müssen den Nachweis direkt bei der Einstellung vorlegen.

Darf ich eine Assistenzkraft kündigen, wenn sie nicht geimpft ist?

Nein! Da es keine Impfpflicht ist, dürfen Assistenzkräfte, die keine Impfung haben und auch keine Impfung haben möchten deshalb erst einmal nicht gekündigt werden.
Eine Kündigung ist erst dann gerechtfertigt, wenn das Gesundheitsamt den Zutritt zur Arbeitsstätte verboten hat und die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer den vertraglichen Pflichten deshalb nicht mehr nachkommen kann.

Was mache ich, wenn das Gesundheitsamt einer Assistenzkraft endgültig untersagt hat bei mir zu arbeiten?

Eine endgültige Entscheidung des Gesundheitsamtes ist dann erreicht, wenn gegen den Bescheid kein Widerspruch und keine Klage erfolgreich war. Dann gibt es keine Möglichkeit, die Person weiter zu beschäftigen. D. h., dass eine Kündigung vorgenommen werden muss oder dass eine unbezahlte Freistellung ausgesprochen wird, bis sich die Lage verändert hat, sodass Personal wieder ohne entsprechenden Nachweis eingesetzt werden darf oder bis ein Nachweis über eine Impfung, eine Genesung oder eine medizinische Kontraindikationen (kann sich nicht impfen lassen) vorliegt.

3G im Arbeitgeber*innenmodell – Hinweise zur Umsetzung

Durch den immer noch andauernden, schnellen Verlauf der Corona-Pandemie gibt es zum ersten Mal Regelungen für Arbeitgeber*innen, die in ganz Deutschland gleich sind. D. h., egal ob du in Berlin, in Karlsruhe oder in Köln wohnst, wenn du der/die Arbeitgeber*in für deine Assistenzkräfte bist (Arbeitgeber*innenmodell), musst du ein paar neue Regeln beachten. Wie das funktioniert, erklären wir dir in diesem Beitrag.

3G fasst die drei Möglichkeiten zusammen, die es gibt, um sich vor Corona zu schützen oder zu zeigen, dass man nicht mit Corona infiziert ist.

G = geimpft

G = genesen (mit Corona infiziert gewesen und wieder gesund geworden)

G = getestet

Ab dem 24. November 2021 müssen alle, die Beschäftigten, aber auch der/die Arbeitgeber*in mindestens eine dieser Voraussetzungen erfüllen, damit sie zur Arbeit kommen dürfen. Das gilt auch für die persönliche Assistenz. Das bedeutet, dass sich alle Assistenzkräfte, die nicht gegen das Corona Virus geimpft sind vor dem Dienst mit einem Antigen-Schnelltest testen (lassen) müssen. Dasselbe gilt aber auch für dich als Arbeitgeber*in und Assistenznehmer*in. Solltest du nicht geimpft sein, musst du dich jeden Tag testen lassen.

Achtung! Arbeitgeber*innen müssen die Umsetzung der Regel kontrollieren und dokumentieren

Du bist als Arbeitgeber*in dafür verantwortlich, dass die Regeln bei dir am Arbeitsplatz eingehalten werden. Bei Assistenzkräften, die geimpft sind, reicht es, wenn einmalig aufgeschrieben wird, dass sie geimpft sind. Assistenzkräfte, die keine Impfung bekommen haben, müssen sich testen lassen oder einen Test mitbringen. Das muss jedes Mal genau aufgeschrieben werden.

Hinweis: Es kann sein, dass das kontrolliert wird, muss aber nicht. Das hängt von den Bundesländern ab. Sollte jedoch bei der Kontrolle auffallen, dass die Maßnahme nicht eingehalten werden, muss man eine Strafe bezahlen.

Eine Vorlage zur Dokumentation der Corona-Tests stellen wir hier zum Download zur Verfügung:

Dokumentation Schnelltests persönliche Assistenz

Eine Vorlage zur Dokumentation des Impfstatus von Assistenzkräfte stellen wir hier zum Download zur Verfügung:

betriebliche Dokumentation über den Impfstatus der Beschäftigten

Arbeitgeber*innen müssen Corona-Tests anbieten

Damit die Mitarbeiter*innen die 3G-Regel erfüllen können, müssen Arbeitgeber*innen mindestens zwei Antigen-Schnelltests in der Woche zur Verfügung stellen. Ist ein/e Mitarbeiter*in öfter als zweimal in der Woche im Dienst, kann die/der Arbeitgeber*in den notwendigen Test zur Verfügung stellen, muss aber nicht.

Zwei Antigen-Schnelltests müssen auch pro Woche für Mitarbeiter*innen mit Impfschutz zur Verfügung gestellt werden. Diese können die Tests nutzen, müssen das aber nicht.

Wenn eine Assistenzkraft bei dir als Arbeitgeber*in einen Corona-Schnelltest macht, kannst du darüber einen Nachweis ausstellen, den sie dann z.B. wenn sie mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Hause fahren möchte, verwenden kann. Denn dort gilt seit heute auch die 3G-Regel.
Eine Vorlage, die das Land Berlin auf seiner Webseite auch in Englisch zur Verfügung stellt, kannst du hier herunterladen:

vorlage_befund_testergebnis_web

Hinweis: die Kosten für die Corona-Tests können über das persönliche Budget finanziert werden. In Berlin gilt, dass ein Coronatest bis zu 3 Euro kosten darf. Wenn bisher für dein Budget noch nicht offiziell geklärt ist, dass du Coronatests kaufen darfst und wie teuer sie sein dürfen, solltest du deinen Kostenträger darüber informieren, dass du die Tests kaufen musst und mit welchen Kosten zu rechnen sind. Einen Musterantrag stellen wir hier zum Download zur Verfügung:

Musterantrag Coronatests

Was passiert, wenn eine Assistenz nicht nachweisen möchte, dass sie die 3-G-Regel erfüllt?

Es kann passieren, dass eine Assistenz sagt, dass sie nicht zeigen möchte, dass sie geimpft ist oder einen Test gemacht hat. Dann darf sie aber auch nicht zur Arbeit kommen, bzw. den Dienst antreten. In diesem Fall kann eine Abmahnung ausgestellt und wenn das noch mal passiert eine Kündigung ausgesprochen werden. Für nicht getane Arbeit muss die Mitarbeiter*in dann auch nicht bezahlt werden. Sollte dieser, eher unwahrscheinliche Fall eintreten, ergibt eine Beratung von einer/m Fachanwält*in für Arbeitsrecht Sinn.

Was gilt sonst noch für den Arbeitsschutz?

Alle weiteren Regelungen haben sich nicht geändert.

  • Es müssen weiterhin FFP2-Masken getragen werden, die der/die Arbeitgeber*in stellen muss.
  • Wenn möglich Abstand gehalten werden (1,5 m)
  • regelmäßig Hände waschen
  • richtig lüften
  • Home-Office wenn möglich (z.B. wenn eine Assistenzverwaltung eingestellt ist, die den Dienstplan erstellt).

Soviel erst mal dazu … Wenn ihr Fragen zur Umsetzung dieser Regeln habt, dann meldet euch gerne bei uns.

 

Weitere Informationen:

Vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gibt es hier.

Zu Corona-Impfungen gibt es hier.

5 Jahre aktiv und selbstbestimmt e.V.

oben ist eine 5 mit Feuerwerk drunter 2 Sektgläser die anstoßen und unten das akse Logo in Gold

Fünf Jahre gemeinsam auf akse!
Seit unserem Start konnten wir einiges ins Rollen bringen.
Die Zahl der Ratsuchenden, Klient*innen, Mitstreiter*innen und Netzwerke hat sich stets vergrößert und damit das gemeinsame Wir.
Auch in den kommenden Jahren freuen wir uns mit euch für die Selbstbestimmung aktiv zu sein und uns für die Teilhabe für Menschen mit Behinderung einzusetzen.
Danke für euer Vertrauen und den Mut gemeinsam die Gesellschaft inklusiver zu gestalten.

Wir sagen Danke und freuen uns auf die nächsten Jahre!

Wir Suchen zum 1.11.2021 ein*e neu*e Kolleg*in!

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams ein*e Berater*in (m/w/d) als Teil- oder Vollzeitstelle (65% – 100%) in Berlin zum 1.11.2021

Das sind wir

Aktiv und selbstbestimmt e.V. ist ein Zentrum für Selbstbestimmtes Leben (ZSL) und seit 2018 eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle. Als Selbstbetroffene möchten wir Menschen mit Behinderungen in unterschiedlichen Lebenslagen unterstützen und begleiten. Wir sind ein bunter Haufen von Menschen mit verschiedenen Behinderungen. Unser gemeinnütziger Verein bietet eine unabhängige Beratung zu allen behindertenspezifischen Themen an (Peer Counseling). Des Weiteren beraten und unterstützen wir Menschen, die sich entscheiden als behinderte Arbeitgeber*innen ihr Leben so autonom wie möglich zu gestalten (z.B. in Form des Persönlichen Budgets im Rahmen des Arbeitgebermodells).

Das bist du

  • Peer Counseling Ausbildung ISL, bzw. Bereitschaft diese zu absolvieren
  • Abgeschlossenes Studium im sozialen Bereich oder vergleichbare Qualifikation
    oder Erfahrungen
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Behinderung
  • Kenntnisse gängiger Beratungsmethoden
  • Affinität zu Zahlen (zur Vorbereitung der Lohnabrechnung unserer Budgetklient*innen)
  • Kenntnisse im Sozialrecht
  • Grundkenntnisse der selbstbestimmt Leben Bewegung (u.a. Bundesteilhabegesetz)
  • Eigeninitiative und strukturiertes Arbeiten
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Einen sicheren Umgang mit MS Office und Videokonferenztools

Deine Aufgaben

  • Budgetbegleitung für Menschen mit Behinderung im Arbeitgeber*innenmodell
  • Beratung zu Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen
  • Planung und Durchführung von Projekten
  • Nach Bedarf aufsuchende Beratung und Begleitung zu Terminen im Rahmen der Budgetbegleitung
  • Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung
  • Organisation von Veranstaltungen

Das bieten wir

  • Einen attraktiven und barrierefreien Arbeitsplatz in Wedding
  • Eine Stelle mit Verantwortung mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten
  • Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice mit Präsenztagen
  • Vergütung in Anlehnung an TVÖD Bund
  • Supervision bzw. Kollegiale Bratung
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Ein junges dynamisches Team mit viel Erfahrung für die eigene Weiterentwicklung

Da diese Stelle im Bereich Peer Counseling angesiedelt ist, suchen wir ausschließlich Bewerber*innen mit einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung.

Bewerbungsschluss ist der 15.09.2021 – bitte die Bewerbungsunterlagen nur Digital senden an info@akse-ev.de

2021_08_02 Stellenausschreibung

Ab 01.07.2021 persönliche Beratung wieder möglich

ACHTUNG WICHTIGE INFO ab 01.07.2021:

Mit einem Termin beraten wir euch gern wieder vor Ort in unseren Büroräumen. Ihr seid vollständig geimpft oder bringt einen Negativtest mit, dann beraten wir euch gerne! Weiterhin sind wir natürlich gut telefonisch, per E-Mail, WhatsApp, Telegram, Signal und Facebook für euch erreichbar:

Jenny Bießmann 0173 6044995
Hanna Kindlein 0173 6048551
Ramona Hahn 0162 6234053

 

Corona-Testung für Assistent*innen in Berlin

Wichtige Info für Berliner*innen im Arbeitgeber*innenmodell:
Für Assistent*innen im AGM stehen drei Teststellen zur Verfügung, die einfach aufgesucht werden können. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich:
1. Teststelle am Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
Kirchstraße 1-3, 14163 Berlin (auf dem Parkplatz des Rathauses Zehlendorf)
2. Teststelle hinter dem Rathaus Wedding
Zugang über die Genterstr., Höhe Nr. 24, 13352 Berlin
3. Teststelle Pankow
Berliner Allee 252-260, 13088 Berlin (auf dem Hof des Rathauses Weißensee)
Die Teststellen sind täglich von 10:30 Uhr bis 17:15 geöffnet. Bei diesen Teststellen kommen in der Regel Point-of-Care-Antigenschnelltests zum Einsatz. Bei positivem Ergebnis kann noch vor Ort eine PCR-Nachtestung erfolgen.
Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
Die zu testenden Personen müssen jedoch einen Nachweis mitbringen, aus dem hervorgeht, dass sie als Assistent*in im Arbeitgebermodell tätig sind. Analog zur Pflege reicht eine Bescheinigung des privaten Arbeitgebers/Assistenznehmer*in aus.

Aktion Mensch Projekt: Corona Soforthilfe – noch Gelder übrig

Wir haben noch Gelder aus dem Aktion Mensch Projekt: Corona Soforthilfe für Behinderte Arbeitgeber*innen übrig! Hast du z.B. noch Rechnungen für Pflegehilfsmittel, die du nicht über deine Krankenkasse abrechnen konntest (da die 60 Euro hierfür bereits aufgebraucht sind) oder Fahrtkosten, die deiner Assistenz entstanden sind um zu dir zu kommen, da sie ein Auto genommen hat oder ein Taxi? Dann melde dich mit der Rechnung zeitnah bei uns unter info@akse-ev.de.

Radiofeature mit Ramona Hahn in Deutschlandfunk Kultur

Unsere Beraterin Ramona Hahn erzählt in diesem Radiofeature ihre persönliche Geschichte. Die Sendung trug den Arbeitstitel „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“ aber den musste der Autor während seiner Recherche und den Erfahrungen mit seinen Gesprächspartner*innen nochmal überdenken, da er feststellen musste: Hey, ein Leben mit Behinderung ist so normal wie jedes andere Leben auch, nur eben ein bisschen anders!

„Leben jenseits des Ponyhofs.“ Deutschlandfunk Kultur

Pflegehilfsmittelpauschale vorübergehend auf 60Euro erhöht

Rückwirkend zum 1. April 2020 haben die Krankenkassen die Pflegehilfsmittelpauschale von 40 € auf 60 € erhöht! Achtung, dies ist aber nicht dauerhaft sondern erstmal nur bis 30.09.2020!
 
Die Regelung gelte vorbehaltlich des Fortbestehens der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite bis zum 30. September 2020. „Nach diesem Zeitpunkt gilt diese Regelung vorbehaltlich des Fortbestehens der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite solange fort, wie die Fortgeltung des § 150 des Elften Buches Sozialgesetzbuch durch eine Rechtsverordnung nach § 152 des Elften Buches Sozialgesetzbuch angeordnet ist.“

Corona Lockerungen und unsere Beratung

Aktuell gibt es rund um Corona viele Lockerungen, deshalb möchten wir uns unbedingt mal wieder persönlich bei euch melden! Wir befinden uns weiterhin im Homeoffice, sind aber für euch telefonisch, per Videochat, per WhatsApp, per Telegram, per Signal oder per E-Mail erreichbar. Die Sicherheit unserer Beraterinnen und von euch steht für uns weiter im Mittelpunkt.

5.Mai 2020 Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – Online – ihr seid gefragt!

5.Mai 2020 Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – Online – ihr seid gefragt! Mitmachen ist ausdrücklich gewünscht:

Liebe Aktivist*innen, Krüppel, behinderte Menschen und verrückte Freund*innen!

Am 5. Mai steht wie jedes Jahr der Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung an. Aufgrund der Corona-Situation können viele der geplanten Veranstaltungen und Aktionen nicht wie gewohnt stattfinden. Wir wollen uns davon aber nicht aufhalten lassen und deshalb einen Online-Protesttag abhalten. Denn es darf nicht still bleiben, solange alle Barrieren weiterhin bestehen und mit Corona sogar noch neue dazukommen.

Geplant ist dazu konkret ein Livestream unter dem Motto “Behinderung macht #UN-sichtbar mit vielen bunten und spannenden Inhalten für die Community, sowie einigen Überraschungen.

Dafür brauchen wir Dich! Du möchtest:

eine Rede halten (5 Minuten, maximal 7)

ein Grußwort oder eine Forderung stellen (~45 Sekunden)

für eine Initiative und Projekt aufrufen (bis zu 3 Minuten)

einen Protestsong singen, rappen, gebärden

sonst etwas tun, nie Dagewesenes ausprobieren! Wir wollen Diversität abbilden, also gern auch die ungewöhnlicheren Ideen

Das Ziel ist, zwei bis drei Stunden an Programm zu füllen.

Daher möchte ich euch auch darum bitten, die Mail an potenziell interessierte Menschen mit Behinderungen weiterzuleiten.
Wir wollen große Vielfalt und zeigen, was alles so los ist in der Behindertenbewegung.
Sobald wie möglich wird es auf www.maiprotest.de weitere Infos geben.

Schickt daher bitte bis zum 01.05 eine Rückmeldung und bis zum 03.05 euren Beitrag.
Der Beitrag wird von uns nicht bearbeitet. Schickt uns also euer fertiges Video (im Querformat!). Das Video kann mit einer Webcam oder Handy aufgezeichnet sein und darf Fotos oder gema-freie Musik enthalten.

Mit herzlichen Grüßen,
Eure lieben Aktivisten von der Ecke
i.V. Constantin Grosch
Einsendungen an: kontakt@maiprotest.de

Mit freundlichen Grüßen,
Constantin Grosch
i.A. AbilityWatch
www.abilitywatch.de

Corona-Soforthilfe von Aktion Mensch für behinderte Arbeitgeber*innen

Wir haben wunderbare Nachrichten! Unser Verein hatte bei Aktion Mensch einen Antrag gestellt, um finanzielle Corona-Soforthilfe für behinderte Arbeitgeber*innen leisten zu können. Der Antrag wurde genehmigt und wir können ab sofort behinderte Arbeitgerber*innen und ihre Assistenz unterstützen! In folgenden Bereichen können wir euch, nach vorheriger Absprache mit uns, finanzielle Unterstützung anbieten: – Bezahlung von Desinfektionsmitteln, Schutzmaterialien wie Handschuhe oder ffp2 Masken, – Fahrtkosten der Assistent*innen zum Dienst mit Auto, Taxi, Carsharing Angebote, um die Nutzung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden, – Bezahlung von Honorarkräften aufgrund von Personalmangel durch Corona und Bezahlung kleiner Prämien an die Assistent*innen für ihren besonderen Einsatz.
Wer in den aufgezählten Punkten einen finanziellen Zuschuss benötigt, kann gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Da wir die Gelder gerecht verteilen möchten, ist es sehr wichtig, dass ihr vorab mit uns Rücksprache haltet!
 
Meldet euch unter: info@akse-ev.de

Wichtige Corona News

Rückwirkend zum 1. April 2020 haben die Krankenkassen die Pflegehilfsmittelpauschale von 40 € auf 60 € erhöht! Achtung, dies ist aber nicht dauerhaft sondern erstmal nur bis 30.09.2020!
 
Die Regelung gelte vorbehaltlich des Fortbestehens der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite bis zum 30. September 2020. „Nach diesem Zeitpunkt gilt diese Regelung vorbehaltlich des Fortbestehens der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite solange fort, wie die Fortgeltung des § 150 des Elften Buches Sozialgesetzbuch durch eine Rechtsverordnung nach § 152 des Elften Buches Sozialgesetzbuch angeordnet ist.“
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Das rbb Fernsehen war bei uns und hat zum Thema Corona Soforthilfe für behinderte Arbeitgeber*innen bei uns gedreht! Es wurde in der Sendung Rbb Zibb ausgestrahlt. Danke an Laura Mench und Assistentin sowie an Tini Jarske das ihr dabei wart! Wer es verpasst hat darf es hier nochmal sehen:
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Unsere Beraterin Jenny Bießmann hat der taz ein Interview gegeben, dass Bild ist schon ganz schön alt, aber der Text neu:
https://taz.de/Corona-und-Behinderungen/!5679803/
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Wir haben wunderbare Nachrichten! Unser Verein hatte bei Aktion Mensch einen Antrag gestellt, um finanzielle Corona-Soforthilfe für behinderte Arbeitgeber*innen leisten zu können. Der Antrag wurde genehmigt und wir können ab sofort behinderte Arbeitgerber*innen und ihre Assistenz unterstützen! In folgenden Bereichen können wir euch, nach vorheriger Absprache mit uns, finanzielle Unterstützung anbieten: – Bezahlung von Desinfektionsmitteln, Schutzmaterialien wie Handschuhe oder ffp2 Masken, – Fahrtkosten der Assistent*innen zum Dienst mit Auto, Taxi, Carsharing Angebote, um die Nutzung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden, – Bezahlung von Honorarkräften aufgrund von Personalmangel durch Corona und Bezahlung kleiner Prämien an die Assistent*innen für ihren besonderen Einsatz.
Wer in den aufgezählten Punkten einen finanziellen Zuschuss benötigt, kann gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Da wir die Gelder gerecht verteilen möchten, ist es sehr wichtig, dass ihr vorab mit uns Rücksprache haltet!
 
Meldet euch unter: info@akse-ev.de
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Mehrarbeit während der Corona Krise ist auch auf 450Euro Basis möglich! Bis zu 5mal darf die Grenze überschritten werden.
Genaue Infos, siehe hier:
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Liebe Berliner*innen, wir haben für euch behinderte Arbeitgeber*innen Neuigkeiten und zwar könnt ihr laut dem neusten Rundschreiben der Senatsverwaltung auch Angehörige in der Corona Krise anstellen, um Personalnotstand zu kompensieren!
 
 
„III. Leistungen außerhalb des BRV
Werden Leistungen durch nicht-institutionelle Leistungserbringer sicherstellt (z.B. Einzelfallhilfen oder selbst organisierte Leistungen im Rahmen des Persönlichen Budgets oder Arbeitgebermodells) und ist die notwendige Versorgung aufgrund eines krisenbedingten Ausfalls der Betreuungspersonen gefährdet, ist unverzüglich eine individuelle Ersatz- oder Notlösung zu organisieren. Dabei können unter Hinweis auf dieses Rundschreiben befristet auch Lösungen zum Einsatz kommen, welche vorübergehend die Betreuung durch geeignete und verfügbare Personen sicherstellt (z.B. Studierende, Freunde, Angehörige), welche nicht über die eigentlich für die Fachleistung erforderliche Qualifikation verfügen.
Die personenbezogenen Qualitätsstandards können für die Dauer des Rundschreibens auf ein Mindestmaß reduziert werden. Für eine Verlängerung muss ein Mindestmaß an Informationen zum aktuellen Sachstand übermittelt werden. Maßstab ist eine möglichst großzügige und unkomplizierte Verlängerung zu erreichen, um die Versorgungsstabilität zu gewährleisten.
Angesichts dessen, dass die Bewegungsfreiheit in Deutschland pandemiebedingt eingeschränkt wird, sollten auch sozialpädagogische Gruppenreisen unterbleiben. Generell gilt die Empfehlung nach Möglichkeit soziale Kontakte zu vermeiden.
Sofern der Ausfall durch Infektion verursacht wird, ist nach der nachfolgenden Nr. V zu verfahren.“
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Der RBB möchte etwas über behinderte Arbeitgeber*innen mit Assistenzbedarf machen. Habt ihr aktuell probleme eure Dienste zu besetzen? Müsst ihr kreativ sein, dann meldet euch bei uns! Bedingung ist das du in Berlin oder Brandenburg lebst.

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Der BerlKönig hat ein wunderbares Angebot für Berliner*innen in systemrelevanten Berufen.
Die persönliche Assistenz gehört auch dazu, ihr könnt euch also ein Code holen und eure Assistenz kann kostenlos mit dem #berlkönig zum Dienst kommen. Danke für das Angebot und dass ihr uns somit als #Risikogruppe unterstützt!
https://www.berlkoenig.de/

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Wer von euch Pflegegeld empfängt kennt die Beratungsbesuche um sicherzustellen das die Pflege gesichert ist. Diese Beratungsbesuche entfallen aktuell, aufrund von #Corona. Keine Sorge, dass Pflegegeld wird weitergezahlt.
#WirbleibenzuHause#Riskogruppe#stayhome

https://www.tk.de/…/beratunsbesuche-pflegegeldempfaenger-20…

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Im 2. Quartal reicht es aus, wenn ihr euren Hausarzt anruft und sagt wohin ihr eine Überweisung benötigt, die Versichertenkarte muss nicht eingelesen werden. Die Überweisung kann er dann per Post an den Arzt senden der die Überweisung benötigt und der Hausarzt bekommt das Porto ersttatet!

https://www.kbv.de/html/1150_45037.php

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Unser Mitglied Raul Krauthausen und unsere Mitarbeiterin Jenny Bießmann, sowie die Behindertenbeauftragten wurden gefragt was eigentlich Politik für die Junge Menschen aus der #Risikogruppe macht.

Unser Mitglied Anne Gersdorff hat für das ARD Mittagsmagazin ihr leben in Quarantäne gefilmt, sie gehört auch zur #Risikogruppe
Ab Min 4:30 geht’s los.

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/videos/serie-corona-alles-anders-3-ard-mittagsmagazin-video-100.html?fbclid=IwAR1yDqIVdkjQwECtIc41Uw0fI1jLOdDbKHGDu6eZ8aJbgst5V5c964OK7R8

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#corona beschäftigt uns momentan richtig in der Beratung, natürlich gibt es auch Fragen von Behinderten Arbeitgebern bezüglich der Tatsache das jetzt Studierende ihren Semesterstart verschoben bekommen haben.
Dies bedeutet, dass es genauso gewertet wird wie Semesterferien und mehr gearbeitet werden darf als 20 Stunden pro Woche.

Live Call – Pflegt eure sozialen Kontakte – Videokonferenz

#bleibtzuHause aber pflegt soziale Kontakte, unter diesem Motto veranstaltet akse e.V. mit seinem Projekt der EUTB am Donnerstag, den 02. April 2020 um 16 Uhr einen Live-Call!!!

Dies soll eine Möglichkeit bieten, sich online mit anderen per Video-Anruf zu treffen.

Wir möchten euch das anbieten, um in dieser schwierigen Zeit eine Möglichkeit zu schaffen, trotz allem sich mit anderen Menschen, die sich gerade in einer ähnlichen Lage befinden, zu unterhalten.

Soziale Kontakte sind das, was uns Menschen ausmacht und was jeder von uns braucht.

Daher möchten wir euch einladen, unser Angebot auszuprobieren.

Wie das geht?

Zum Beispiel, in dem ihr auf den unten stehenden Link klickt.

zoom.us/j/455221348?pwd=eVhOeEhQVm9ZUWYvTGRQT0pTbXIrdz09

Da öffnet sich ein Internetfenster, und ihr werdet aufgefordert, euch das Zoom-Programm kostenlos herunterzuladen.

Oder ihr erledigt das schon vorher und findet unter

zoom.us/download#client_4meeting

die richtige App für euch.
 Natürlich könnt ihr auch nur telefonisch dabei sein, einfach hier anrufen:
 Mobil: +496971049922,,936323128# Deutschland

Dann müsst ihr nur noch am Donnerstag, ab 16 Uhr die Meeting-ID eingeben und wenn ihr dazu aufgefordert werdet, das Passwort und schon könnt ihr euch mit uns treffen, austauschen und mit anderen Menschen mit Behinderung quatschen und über eure derzeitigen Erfahrungen sprechen.

Das Gute daran ist, wir alle können das von Zuhause aus, ohne ein Ansteckungsrisiko einzugehen und treffen trotzdem ein paar Leute, mit denen man sich unterhalten kann.

Die Zoom-Zugangsdaten lauten wie folgt:
 Meeting-ID: 936 323 128
 Passwort: 440650

Wir sehen uns Donnerstagnachmittag!

#bleibtzuHause aber pflegt soziale Kontakte

#bleibtzuHause aber pflegt soziale Kontakte, unter diesem Motto veranstaltet akse e.V. am Donnerstag, den 26. März 2020 um 15 Uhr einen Live-Call!!!
 
Dies soll eine Möglichkeit bieten, sich online mit anderen per Video-Anruf zu treffen.
 
Wir möchten euch das anbieten, um in dieser schwierigen Zeit eine Möglichkeit zu schaffen, trotz allem sich mit anderen Menschen, die sich gerade in einer ähnlichen Lage befinden, zu unterhalten.
 
Soziale Kontakte sind das, was uns Menschen ausmacht und was jeder von uns braucht.
 
Daher möchten wir euch einladen, unser Angebot auszuprobieren.
 
Wie das geht?
 
Zum Beispiel, in dem ihr auf den unten stehenden Link klickt.
 
 
Da öffnet sich ein Internetfenster, und ihr werdet aufgefordert, euch das Zoom-Programm kostenlos herunterzuladen.
Oder ihr erledigt das schon vorher und findet unter
 
 
die richtige App für euch.
 
Dann müsst ihr nur noch am Donnerstag, ab 15 Uhr die Meeting-ID eingeben und wenn ihr dazu aufgefordert werdet, das Passwort und schon könnt ihr euch mit uns treffen, austauschen und mit anderen Menschen mit Behinderung quatschen und über eure derzeitigen Erfahrungen sprechen.
 
Das Gute daran ist, wir alle können das von Zuhause aus, ohne ein Ansteckungsrisiko einzugehen und treffen trotzdem ein paar Leute, mit denen man sich unterhalten kann.
 
Die Zoom-Zugangsdaten lauten wie folgt:
Meeting-ID: 455 221 348
Passwort: 663253
 
Wir sehen uns Donnerstagnachmittag!