Team

Jenny Bießmann – Peer Counselorin ISL

Ich bin Jenny Bießmann, 1986 in Schmalkalden/ Thüringen geboren und lebe seit meiner Geburt mit Spinaler Muskelatrophie Typ 2!
Im Jahr 2006 habe ich das Abitur in Erfurt erfolgreich abgeschlossen, nachdem ich 10 Jahre an einer Körperbehinderten Schule war, um meinen Realschulabschluss zu machen. Dann ging ich an die Uni Marburg, wo ich Sozialwissenschaften studierte. Während des Studiums merkte ich, dass mir meine eigenen Belange und die Belange von anderen Menschen mit Behinderung wichtiger werden. Im Oktober 2009 zog ich nach Hamburg, um bei der Hamburger AssistenzGenossenschaft als Personalerin Bewerbungsgespräche für Menschen mit Behinderung und Assistenzbedarf zu führen und als Einsatzleiterin Urlaube und Dienste zu koordinieren. Im Sommer 2012 beschloss ich nach Berlin zu ziehen und nochmal zu studieren. Ich studierte an der Humboldt Universität zu Berlin Erziehungswissenschaften und Gender Studies. Um mein Leben in Berlin zu finanzieren, habe ich in von 11/2012 bis 12/2016 in einem Verein als Beraterin zum Persönlichen Budget gearbeitet.

Im Zuge der Proteste um das Bundesteilhabegesetz im Jahr 2016, habe ich beschlossen diesen wunderbaren Verein zu gründen, um Menschen mit Behinderung zu unterstützen, die maximale Selbstbestimmung zu erreichen. Ende Oktober 2016 habe ich die Weiterbildung zur Peer Counselorin (ISL) abgeschlossen und seit 2017 gehöre ich zum Trainer*innen- Team der Peer Counseling ISL Weiterbildung von bifos e.V..
Seit Oktober 2009 lebe ich mit 24- Stunden- Assistenz im Arbeitgebermodell, wodurch ich mein selbstbestimmtes Leben so leben kann, wie ich es mir vorstelle.

Ihr habt fragen rund um das Thema Reisen, dann melden euch gerne bei mir – zum Reiseblog gehts hier lang, oder zu meinen Youtube Channel – Wheel Roadmovie.

Kontakt: jenny.biessmann@akse-ev.de oder Mobil: 0173 60 44 99 5 (auch per WhatsApp, Signal, Telegram)

Hanna Kindlein – Peer Counselorin ISL

Ich bin Hanna Kindlein und erblickte 1984 das Licht der Welt. Ich habe Arthrogryposis multiplex congenita (AMC), eine angeborene Körperbehinderung. 2008 schloss ich mein Studium der Erziehungswissenschaften mit dem Diplom an der Universität in Marburg ab. 2010 zog ich nach Hamburg und arbeitete als Sozialpädagogin in der Praxisbegleitung der Hamburger AssistenzGenossenschaft eG. Hierbei sammelte ich zahlreiche Erfahrungen in der Begleitung und Beratung von Assistenznehmer*innen und deren Assistent*innenteams. Ich konnte aber auch meine eigenen Erfahrungen einbringen, da ich selbst auf 24-Stunden Assistenz angewiesen bin. Um dieses noch auf eine professionelle Ebene zu bringen, habe ich die Peer Counseling Weiterbildung ISL absolviert und diese 2014 erfolgreich abgeschlossen.
Da ich nach 5 ½ Jahren in der wunderschönen Stadt Hamburg einen Ortswechsel brauchte, kam es mir entgegen, dass ich 2015 ebenfalls bei einem Assistenzdienst in Berlin als Einsatzbegleitung anfangen konnte. Allerdings wusste ich schon länger, dass ich gerne als Peer Counselorin arbeiten möchte. Die Proteste zum Bundesteilhabegesetz bestärkten mich noch in meinem Wunsch, mich auf vielfältige Weise für die Selbstbestimmung behinderter Menschen einzusetzen und so gehörte ich 2016 zu den Gründerinnen von akse e.V..

Kontakt: hanna.kindlein@akse-ev.de oder Mobil: 0173 60 48 55 1 (auch per WhatsApp, Signal, Telegram)

 

Ramona Hahn – Peer Counselorin ISL

Leider verlässt uns unsere Kollegin zum 01.09.21 um sich neuen spannenden Herausforderungen zu stellen.

Mein Name ist Ramona Hahn und ich lebe mit einer erworbenen Behinderung seit 2008. Geboren bin ich 1979 in Berlin und bin auch hier aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich zunächst Betriebswirtschaft studiert, mich aber nach drei Jahren umorientiert und dann von 2005 bis 2008 Musikwissenschaft an der Universität Salzburg studiert. Neben dem Studium habe ich in verschiedenen Nebenjobs Erfahrungen in den Bereichen Catering, Veranstaltungsbetreuung, Kulturmanagement und Bibliotheksarbeit gesammelt. Kurz vor meiner abschließenden Bachelor-Prüfung in Musikwissenschaft erkrankte ich im April 2008 an einer seltenen Form von Gehirn- und Rückenmarksentzündung (Transverse Myelitis). Seither sitze ich mit einem sensiblen Querschnittssyndrom im Rollstuhl und bewältige meinen Alltag selbstständig und unabhängig. Meine wieder erstarkten Ressourcen setze ich gerne dafür ein, anderen Menschen zu helfen, sie zu beraten und sie darin zu bestärken, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen.