Ankündigung der Workshopreihe „Tools für eine selbstbestimmte AKI-Versorgung“

Selbstbestimmt leben – das ist auch mit außerklinischer Intensivpflege sehr gut möglich. Unsere Workshopreihe thematisiert wichtige Aspekte, die zur erfolgreichen Umsetzung der AKI beitragen. Eingeladen sind alle Interessierten aus Beratungsstellen, Vereinen und natürlich Menschen mit Bedarf an außerklinischer Intensivpflege oder deren Vertretungspersonen. Die Workshops zum Thema Vorsorge fürs persönliche Budget und Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung sind auch für Menschen ohne Bedarf in der außerklinischen Intensivpflege zum Beispiel mit einem Budget aus der Eingliederungshilfe geeignet.

DatumSession
29. September 2026  

11:00 Uhr bis 15:00 Uhr (inklusive 30 Minuten Mittagspause)

Dokumentation in der außerklinischen Intensivpflege  

Zur regelmäßigen Anspruchsüberprüfung, aber auch zur täglichen Einschätzung des Gesundheitszustandes ist die Vitalzeichen-Dokumentation für die außerklinische Intensivpflege essenziell wichtig. Ob als Früherkennung für anbahnende Lungenentzündungen oder Bedarfsnachweis für den medizinischen Dienst die Dokumentation für die außerklinische Intensivpflege ist ein Allrounder. Was wichtig ist bei der Dokumentation zu beachten, wie sie aussehen kann und was es sonst so zu beachten gibt präsentiert Beraterin Laura Mench in dieser Session.  
6. Oktober 2026  
11:00 Uhr bis 15:00 Uhr (inklusive 30 Minuten Mittagspause)

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung (mit Rechtsanwältin Dagmar Schnürer)  

Selbstbestimmt leben mit Behinderung bedeutet nicht nur selbst mit Bürokratie, Ämtern und Kostenträgern zu tun zu haben, sondern auch jederzeit aus gesundheitlichen Gründen all dies nicht mehr tun zu können. Für den Fall der Fälle gibt es die Vorsorgevollmacht und die Patientenverfügung. Darin lässt sich alles regeln, was es braucht um in medizinischem, aber auch bürokratischen Sinne vertreten werden zu können, wenn es gerade selbst nicht geht. Beraterin Nicole Reißen gibt gemeinsam mit Rechtsanwältin Dagmar Schnürer wichtige Tipps und Hinweise rund um das korrekte und anerkennungsfähige Ausfüllen beider Formulare.
 

12. Oktober 2026  

11:00 Uhr bis 15:00 Uhr (inklusive 30 Minuten Mittagspause)
Wenn das Leben zu Ende geht, Vorsorge fürs persönliche Budget  

Mit dem Tod der Budgetnehmenden enden zwar je nach Vertragsgestaltung fast von allein die Arbeitsverträge, allerdings bedeutet das nicht, dass auch das persönliche Budget sofort zu Ende ist. Auf die Erben kommt jetzt der letzte bürokratische Akt, nämlich die Abwicklung des persönlichen Budgets zu. Wie Voraussetzungen zur bestmöglichen Abwicklung geschaffen werden können und welche Rechte eigentlich Assistenzkräfte haben, wenn plötzlich der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin verstirbt präsentieren Laura Mench und Jenny Bießmann in dieser Session.  
20. Oktober 2026

14:00 Uhr bis 16:00 Uhr  






Behandlungssicherungspflege (Paragraf 37 Abs. 2 Satz 1 SGB 5) als Alternative zur AKI?  

Die Anspruchsvoraussetzungen für die außerklinische Intensivpflege sind streng und der medizinische Dienst überprüft genau, ob die Antragstellenden alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. Gerade seltene Erkrankungen, Epilepsien mit Beobachtungsbedarf oder Muskelerkrankungen mit Beteiligung der Lungenfunktion aber noch ohne Beatmung benötigen über den klassischen Assistenzbedarf hinaus Beobachtungsleistungen die nicht im Leistungskatalog der Eingliederungshilfe und/oder Hilfe zur Pflege zu finden sind. Für solche und ähnliche Grenzfälle kann die Behandlungssicherungspflege nach § 30 Abs. 2 Satz 1 SGB 5 eine Alternative sein. Wie eine Verordnung aussehen muss, was es dabei zu beachten gibt und Einblicke in aktuelle Beratungspraxis bieten die Beraterinnen Nicole Reißen und Laura Mench aus dem Intensivpflege-Beratungsprojekt.  

Ablauf der Sessions:

Alle 4 Termine der Workshopreihe haben dieselbe Grundstruktur. Es startet mit einem theoretischen Input mittels Präsentation, worauf im Nachgang aber auch genug Zeit für Fragen und Austausch zur Thematik gegeben wird. Etwa in der Hälfte der Session (voraussichtlich 13:00 Uhr) gibt es eine halbstündige Mittagspause.

Sollten Sie sich nur für eine der angebotenen Thematik interessieren, können Sie Ihrer Teilnahme terminspezifisch buchen. Jeder Termin kann in Bezug auf seine Inhalte für sich alleinstehen und ist unabhängig von den anderen. Es wird kein Vorwissen vorausgesetzt. Untenstehend finden Sie in der Preisliste eine Übersicht über die Preise für Einzelteilnahme, aber auch wenn Sie sich für alle 4 Termine anmelden möchten.

Die Teilnahmegebühr beträgt:

PersonengruppeEinzelpreisTeilnahme an allen Veranstaltungen
für Mitarbeiter*innen aus Teilhabeberatungsstellen oder ähnlichen Institutionen:90 €300 €
für ehrenamtliche Berater*innen:45 €150 €
für Menschen mit Behinderung und/oder AKI-Bedarf und deren An- und zugehörige:20 €*60 €*

*Sollten Sie finanziell nicht in der Lage sein die Teilnahmegebühr zu entrichten und auch keine Möglichkeit haben, diese über Ihr persönliches Budget abzurechnen, melden Sie sich gerne über intensivpflege@akse-ev.de bei uns, wir finden eine Lösung.

Nutzen Sie bitte für die Anmeldung folgenden Link: Anmeldung Online-Workshopreihe „Tools für eine selbstbestimmte AKI-Versorgung“ – Formular ausfüllen

Sollte unser Onlineformular, welches über Microsoft Forms von uns erstellt wurde nicht barrierefrei sein für Sie, melden Sie sich bitte über intensivpflege@akse-ev.de, wir helfen gerne weiter.

Unser Solitopf:
Möchten Sie Personen, die sich unsere Teilnahmegebühren finanziell nicht leisten können unterstützen an unserer Veranstaltung teilzunehmen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unseren Solitopf mit einer Spende unterstützen.
Nutzen Sie bitte dem Verwendungszweck Ihrer Spende das Stichwort „Solitopf Veranstaltungsreihe Intensivpflege-Projekt“. Vielen Dank!

Per Überweisung:

Deutsche Skatbank
IBAN: DE18 8306 5408 0004 9648 61
BIC: GENODEF1SLR

Oder ganz einfach per PayPal:

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