5.Mai 2017 am Brandenburger Tor

Wir wollen natürlich nicht versäumen euch noch einen Bericht vom 5. Mai, dem europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderung, zu geben. Der „Wettergott“ ist eindeutig „Protestgott“. Wir hatten zwar keine Sonne aber auch keinen Regen. Die Temperaturen waren für Menschen im Rollstuhl aushaltbar.

Um 14 Uhr haben wir unseren Stand am Bebelplatz aufgebaut. Natürlich waren nicht nur wir dort, sondern auch noch Vertreter*innen von anderen Selbstvertretungsorganisationen für Menschen mit Behinderung.

Das Interesse der Menschen auch ohne Behinderung an unseren Flyern zum Bundesteilhabegesetz, Peer Counseling und Assistenz war groß. Wir hatten auch einen  Rolli-Parcour aufgebaut, welcher gut angenommen wurde und natürlich auch die Persönliche Beratung wurde gut angenommen. Wir haben unseren Stand mit unseren Kollegen von NITSA geteilt.

Pünktlich um 15 Uhr haben wir zusammen gepackt und die Demonstration startete. Wir waren natürlich auch dabei. Es waren ca. 1000 Menschen, welche für ihre Rechte demonstrierten. Der Demonstrationszug ging ‚Unter den Linden‘ entlang zum Brandenburger Tor. Am Brandenburger Tor hatten wir das Glück, dass wir auch einen Stand aufbauen konnten, da wir auch hier wieder mit NITSA teilen konnten.

Unsere Beraterin Jenny Bießmann war unter anderem mit Raul Krauthausen auf der Bühne. Sie worden von Ottmar Miles Paul interviewt. Es ging noch mal um die Protestbewegungen, welche im letzten Jahr wegen des Bundesteilhabegesetzes in Gang gesetzt wurden. Dr. Sigrid Arnade von der Geschäftsstelle der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) in Deutschland war ebenfalls für ein Statement auf der Bühne. Des Weiteren gab es auch ein kleines kulturelles Programm. Gegen 17:30 Uhr endete dann die Demonstration. Wir haben uns mit vielen Menschen unterhalten und wieder gemerkt wie wichtig unsere Arbeit und die Themen Assistenz und Teilhabe für Menschen mit Behinderung sind. Noch viel wichtiger ist es aber, dass wir miteinander an einem Strang ziehen und für unsere Interessen eintreten. Dieses Gefühl hatten wir erneut am 5. Mai.

Danke an Markus Walloschek für die Videos:

Nach einem langen Tag und viel Organisation im Vorhinein haben wir dann abgebaut und Jenny noch zu den Kellerkindern begleitet, wo sie für NITSA an einer Podiumsdiskussion, zum Thema BRK Enquete, teilgenommen hat. Danach mussten wir uns erstmal etwas erholen und ließen den Abend nett ausklingen.

Wir möchten uns bei allen die uns zur Seite gestanden haben, um die Organisation erfolgreich zu meistern, bedanken. Auch bedanken wir uns beim Berliner Behindertenverband, dass wir einen Teil beitragen konnten.